Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

als Arbeitgeber bietet der Einzelhandel etwas, das so in kaum einer anderen Branche zu
finden ist: Die Chance auf eine Karriere schon in jungen Jahren. Fundierte Ausbildungen
in den Kernberufen und passgenaue Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten ermöglichen
es den Arbeitnehmern, schon zu Beginn ihrer Laufbahn Verantwortung für Abteilungen
und Personal zu übernehmen. Dennoch sieht sich auch der Handel mit dem Problem des
drohenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels konfrontiert.

Bevor man jedoch Rekrutierungsprogramme auflegt und in den „war for talents“ zieht, sollte man sich intensiv mit den Ressourcen im eigenen Unternehmen auseinandersetzen. So bietet der Einzelhandel beispielsweise vielfältige Teilzeitmodelle an, die es den Mitarbeitern ermöglichen, flexibel auf Veränderungen im privaten Umfeld zu reagieren und Beruf und Familie zu vereinbaren. In der Karriereförderung finden teilzeitarbeitende Beschäftigte jedoch noch zu selten geeignete Programme, obwohl sie mit Know-how und Erfahrung ausgestattet und damit eine Mitarbeitergruppe mit immensen Ressourcen sind.

An genau diesem Punkt setzt das Weiterbildungsprojekt „upgrade“ an. Es hilft einerseits, Potenziale der Mitarbeiter zu erkennen, und bindet andererseits die Weiterbildung praxisnah und mit modernen Lernhilfen vor Ort im Unternehmen an. So gelingt die Weiterbildung der teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter arbeitsplatznah sowie individuell abgestimmt auf die spezifischen Fähigkeiten des Mitarbeiters und die Bedürfnisse des Unternehmens. Ein Projekt, das maßgeschneidert ist für kleine und mittelständische Einzelhandelsunternehmen und das Maßstäbe setzt, wenn es darum geht, Unternehmen und Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen. Denn auch in Sachen Personal gilt: Das Gute liegt oft sehr nah.

Ihr
Michael Radau
Präsident Handelsverband Nordrhein-Westfalen

Das Projekt „upgrade“ wird im Rahmen des Programms „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.